Freistadt

Aus UniLex
Wechseln zu: Navigation, Suche
Freistadt
Wappen der Stadt Freistadt
Basisdaten
Unionsland Freistein
Erste Erwähnung 1276
Stadtrecht 1413
Fläche 195,62 km²
Einwohner 237.942 (Stand: 31.12.2011)
Bevölkerungsdichte 1.216 Ew./km²
Postleitzahlen 13001-13198
Telefonvorwahl 0130
Kfz-Kennzeichen FR F 
Stadtgliederung 19 Stadtbezirke
Bürgermeister Maximilian von Brinckmann (parteilos)
Adresse der Stadtverwaltung Am Angerbrunnen 12
13095 Freistadt

Freistadt ist eine Großstadt in Freistein. Sie gilt als Hauptstadt des Pinzgauer Seenlandes und war im bis 1998 Verwaltungssitz des Regierungsbezirks Oberfreistein. Freistadt ist Sitz des katholischen Bistums Freistadt.

Geografie

Das Stadtgebiet erstreckt sich über 195,62 km². Damit ist Freistadt flächenmäßig nach Lüderitz, Renshavn und Narvena die viertgrößte Stadt Freisteins. Sie liegt unweit des Pinzgauer Sees an der Mündung der Saaber in den Rissbach vor den Eupen. Freistadt wird von Auwäldern des Rissbach umsäumt. Freistadt gliedert sich in 19 Stadtbezirke:

  • Alte Neustadt
  • Altstadt
  • Äußere Neustadt
  • Braunau
  • Carnifoler Chaussee
  • Clarastadt
  • Düsedau
  • Königsruh
  • Lauterbach
  • Innere Neustadt
  • Oberderdingen
  • Petersgereuth
  • Rissbachtal
  • Rissdorf
  • Saabergemünd
  • Schweden
  • St. Petersvorstadt
  • Starnberg
  • Sternberg

Geschichte

Seine erste Erwähnung findet Freistadt im Jahr 1276 als Freye Statt. In dieser Zeit dienten die Auwälder an der Saabermündung als Versteck für Räuber und galten als „freie Stätte“, in der man bis dahin weitgehend unbehelligt von den Schutztruppen des Königs leben konnte. Im Jahr 1276 wurde die Kirche St. Elisabeth geweiht. Es ist also davon auszugehen, dass bereits vorher eine kleine Siedlung bestand. Im Jahr 1413 erhielt das Dort Freystatt das Stadtrecht und taucht spätestens seitdem als Freystad oder Freystadt in den Urkunden auf. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts bürgerte sich die Ergänzung am Rißbach ein. Diese entfiel nach der Eingemeindung der gleichnamigen Stadt Freystadt in die königliche Hauptstadt Lüderitz. Ab 1746 bis zum Ende des Weltkriegs war Freistadt außerdem Luftkurort und firmierte als Bad Freistadt (am Rißbach).

Politik

Bürgermeister Prof. Dr. Maximilian von Brinckmann
Die Stadtverwaltung wird von einem Bürgermeister geführt. Dieses Amt bekleidet seit dem 22. Januar 2012 der parteilose Maximilian von Brinckmann, der Rektor der privaten Volkby School of Politics. Sein Amtsvorgänger war der kurz nach Weihnachten 2011 verstorbene Adolf Schuhmacher (KDU). Dem 51-köpfigen Stadtrat gehören neben dem Bürgermeister als geborenem Mitglied folgende Parteien an:
  • KDU (32 Sitze)
  • SPDU (11 Sitze)
  • FLA (7 Sitze)

Freistadt ist Mitglied des Städtetags.

Wappen und Flagge

Das Wappen der Stadt ist gespalten, links ein schwarzer rotbewehrter linksgewandter halber Adler mit neun Federn auf gold, rechts in silber ein nach links verschobenes breites Kreuz auf blau.

Bürgerliche Flagge und Dienstflagge an LandFlagge ist zweiseitig und sieht auf der Rückseite anders aus Flagge der Stadt Freistadt
Bürgerliche Flagge und Dienstflagge an LandRückseite der FlaggeFlaggendarstellung ist so gedacht, dass sich das Liek rechts befindet Rückseite der Stadtflagge
Die Stadtflagge zeigt auf das Dienstwappen auf einem nach links verschobenen breiten Kreuz in silber, schwarz und gold auf blau.

Wirtschaft und Infrastruktur

Die Wirtschaft von Freistadt ist seit dem Weltkrieg durch den Automobilhersteller Ecce Automotive, der 1928 von Ernst Sieh gegründet wurde, und seinen Zulieferern geprägt. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Oberderdingen. Daneben werden dort auch Flugzeuge und Hubschrauber gebaut.

Im Freistädter Stadtbezirk Petersgereuth hat die Landesautobahn 2, die nach Heroth führt, ihren Ursprung. Bedeutende Personenbahnhöfe sind der nach Süden gerichtete Sackbahnhof Freistadt Hauptbahnhof in der Alten Neustadt und im Norden der Bahnhof Freistadt-Carnifoler Chaussee. Das Güterverkehrszentrum liegt Petersgereuth. Freistadts Personennahverkehr betreibt mehrere Bus- und Straßenbahnlinien.

In Freistadt-Düsedau befindet sich ein Regionalflughafen.

Bildung

In Freistadt hat die private Volkby School of Politics ihren Sitz.