Arthur T. Washington

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Arthur T. Washington
Arthur T. Washington
11. Lordrektor der Montary University
Amtszeit
1. April 2001 – 30. September 2011
Vorgängerin Kathleen Whiting-Watkins
Nachfolger Perry von Montary
Geburtsdatum 27. November 1948
Geburtsort Montary City, Roldem
Sterbedatum 8. April 2012
Sterbeort Montary City, Roldem
Staatsbürger Demokratische Union
Partei RCL (vorher LPMC)
Ehefrau Martina Winfrey (ab 1976)
Kinder Neville (*1976)
Melinda (*1978)
Benjamin (*1980)
Lyndon (*1981)
Chrystal (*1983)
Alma mater Montary University
Beruf Pädagoge, Politiker
Konfession benediktinisch

Arthur Tiberius Thomas Washington (* 27. November 1948 in Montary City, Roldem; † 8. April 2012 ebenda) war ein roldemischer Politiker, Lehrer und Erziehungswissenschaftler. Er bekleidete die Ämter als Lordrektor der Montary University und als Bürgermeister seiner Geburtsstadt Montary City. Zuletzt war bis zu seinem Tod stellvertretender Premierminister von Roldem mit der Verantwortung über die Ressorts Handel sowie Bildung und Wissenschaft.

Leben

Arthur T. Washington wurde als ältestes Kind des späteren Professorenpaares Tiberius Washington, Jr. (1923-2006) und Alyson Ashcraft (*1926) im Montaryer Universitätskrankenhaus geboren. Seine Geschwister sind Randolph (*1954) und Catherine (*1959). Die Familie Washington lebt traditionell nach benediktinischer Konfession. Washington besuchte ab 1954 die private Erin Luther Moons Private School. Er war ab 1963 bis zu seinem Abschluss 1967 Vertrauensschüler. Anschließend dem erfolgreichen Reifeexamen ging er dem obligatorischen Militärdienst bei der Kaiserlich-Imperianischen Marine nach. Ab 1968 studierte Washington Astronomie, Biologie und Theologie für den Lehrerberuf. Nach vier Jahren schloss er 1972 den Lehramtsmagister und ein Lizentiat in benediktinischer Theologie ab und verschob seinen Eintritt in die Lehrpraxis zugunsten eines Promotionsverfahrens. Ausgestattet mit einem Doktoratsstipendium der Luther Moons Foundation promovierte er 1974 in der Erziehungswissenschaft summa cum laude.

Nach der erfolgreichen Promotion ging Washington in die Lehrpraxis und unterrichtete an der Erin Luther Moons Private School Astronomie, Biologie und benediktinische Religion, vornehmlich in den Oberstufenklassen. Daneben arbeitete er für das schulpädagogische Institut des Luther Moons Department an der Montary University. Im Rahmen dieser Tätigkeit verfasste Washington eine Vielzahl von Artikeln zur Schulpädagogik in einschlägigen Zeitschriften. Ab 1977 als Fachbereichsleiter für den Religions- und den Astronomieunterricht eingesetzt, wurde Washington 1982 zum jüngsten Schulleiter der Privatschule bestellt. Drei Jahre später stellt er außerdem seine Habilitation in Pädagogik fertig.

Arthur Washington lebte seit Anfang der 1970er Jahre mit der damaligen Psychologiestudentin Martina Winfrey (*1950) zusammen. Nach dem Abschluss ihrer Masterprüfung 1976 heirateten sie kurz vor der Geburt ihres ersten Abkömmlings Neville Washington. Dem ältesten Sohn folgten Melinda (*1978), Benjamin (*1980), Lyndon (*1981) und Chrystal (*1983).

Washington erlag in der Nacht vom 7. auf den 8. April 2012 einem Herzinfarkt.

Wissenschaftliche Karriere

Im Jahr 1988 folgte Washington einem Ruf als Dozent für Didaktik an das Galloway College in Albernia. Nachdem ihm der Ruf zum Professor nach der Emeritierung des bisherigen Ordinarius der Lehrstuhls 1990 verwehrt blieb, ging er zurück nach Montary City.

Schon kurz nach seiner Abwahl als Bürgermeister von Montary City erhielt Washington 1997 einen Ruf der Montary University zum Professor für Geschichte und Theorie der Pädagogik. Diesem folgte er und setzte seine sieben Jahre zuvor unterbrochene Forschung fort. Im Jahr 2001 stellte sich Washington der Wahl zum Lordrektor der Montary University als Nachfolger der emeritierten Kollegin Whiting-Watkins auf. Er wurde im März 2001 vom Senat gewählt und zwei Monate später vom Aufsichtsrat bestätigt und ernannt. In der Position des Lordrektors war er maßgeblich an der Integration der Providence Business School 2008 und der Etablierung eines Salborianistikinstituts in Salbor im Jahr 2009 verantwortlich. Sein Amtsnachfolger wurde zum Herbsttrimester 2011 der Betriebswirt Perry von Montary.

1988 wurde Washington ein Ehrendoktortitel der Roldem State University verliehen, im Jahr 2005 erhielt Washington einen weiteren Ehrendoktortitel des Galloway College.

Öffentliche Ämter

Kommunalpolitik

1991 wurde Washington Bildungssenator von Montary City unter Bürgermeisters Tracy Walker. Er erwirkte in seiner Amtszeit die Vermehrung von öffentlich-privaten Partnerschaften zur Verbesserung der Ausstattung von städtischen Schulen. Nachdem Walker aus gesundheitlichen Gründen nicht erneut als Bürgermeister antreten konnte, stritten drei Gruppen innerhalb der städtischen LPMC um den Posten des neuen Stadtoberhaupts. Nachdem Kandidat Laurent Robertson seine Opponentin Rudith Connor im Streit lebensgefährlich verletzte, brauchte die Partei nun einen integeren Kandidaten. Washington schien aufgrund seiner Beliebtheit in der Bevölkerung und der Ruhe, die er ausstrahlte, als prädestiniert für das Amt. Gegenstimmen in der Öffentlichkeit erhoben sich aufgrund seiner Zugehörigkeit zum Reichsgrafenhaus Montary. Linksgerichtete und nationalrepublikanische Blätter befürchteten die Rückkehr der Monarchie. Letztlich wurde Washington bei wenigen Gegenstimmen von der LPMC nominiert und konnte sich in der Wahl 1993 erfolgreich durchsetzen.

In seiner ersten Amtsperiode führte Washington seine Bemühungen um eine bessere Lerninfrastruktur fort und galt als erfolgreich. Er richtete einen neuen Bürgerservice im Montary Convention Center ein und forcierte die Einführung der elektronischen Datenverarbeitung in der Stadtverwaltung. Im Jahr 1995 konnte er sich die Wiederwahl sichern. Washingtons zweite Amtszeit war im Kontrast zur ersten mit Fehlversuchen gepflastert. Die Rekommunalisierung der städtischen Sportstätten gelang ihm ebenso wenig, wie ein umfangreiches Sportförderprogramm, welches im Stadtrat aufgrund unklarer Zuteilungsschlüssel scheiterte. Jedoch erdachte Washington als einer der ersten die Idee von einem internationalen Flughafen für Montary City. Erste Pläne wurden für den 2006 eingeweihten Matthias Schmelzer International Airport ausgearbeitet. 1997 verlor er schließlich in der Bürgermeisterwahl gegen die Konservative Gates O’Fadden.

Landesminister

Ab dem 2. Oktober 2011 bis zu seinem Tod war Washington roldemischer Landesminister in den drei Kabinetten von Premierministerin Anaïs Gribonne-Fritz. Als Nachfolger für die zur Staatsministerin der Union berufenen Pandora Friedmann übernahm er zunächst die Ressorts des Innern, der Justiz und für Bildung und Wissenschaft. Darüber hinaus war er stellvertretender Premierminister. Im zweiten Kabinett Gribonne-Fritz gab er das Innenministerium und die Stellvertretung der Premierministerin an Christian Müller ab. Zuletzt war Washington für den Handel sowie für Bildung und Wissenschaft zuständig, außerdem wieder Vizepremierminister.

Kirchliche Würden

Nach dem Tod des Vaters erbte Washington 2006 den höchsten nichtbischöflichen Titel der benediktinischen Kirchen als Weltlicher Dyarch der Kirche.

Weblinks